Erfahrungsberichte – Heidelberg

Simone K. Dezember 2017

Unser Sohn Maxim kam im Dezember 2017 zur Welt. Ziemlich gleich nach der Geburt haben wir bemerkt,das Maxim’s Stirn nicht ganz „normal“ ausschaut. Die Ärzte sprachen von einem Dreiecksschädel (Trigonocephalus).Bei der U3 hat uns der Kinderarzt dann auch schon ne Überweisung gegeben für nach Heidelberg in die Mund-Kiefer Gesichtschirurgie. Ca.8Wochen später Ende März 2018 hatten wir dann dort einen Termin. Es wurde ein 3D Scan vom Kopf gemacht. Dann kamen wir zu Dr.Engel ( er operiert auch). 
Der Verdacht des Kinderarztes bestätigte sich sofort. Maxim hat eine Frontalnahtsynostose (FNS) Frühzeitige Verknöcherung der Stirnnaht. Dr.Engel beschrieb diese als mittelgradig. Er riet auch direkt zur OP. Gesagt getan haben wir dann auch gleich den Termin zur OP bekommen.
27.09.2018 Einreisetag- 28.09.2018 dann die OP.
Zwischenzeitlich (Ende Mai2018) musste wir dann nochmal zur Kontrolle kommen-, war aber soweit alles gut… kein Hirndruck, gute Entwicklung. 

Am 27.09.2018 mussten wir dann um 10Uhr in der Klinik sein. Es war ein sehr anstrengender Tag – Marathonlauf
Erst mussten wir zur Anmeldung. Dann zum Anästhesist wegen dem Narkosegespräch. Dann zu Dr.Engel ( super toller Arzt übrigens 🙂 zum Op-Gespräch. Dann Anmeldung auf der Station… wir bekamen unser Zimmer & Maxim wurde von dem Stationsarzt untersucht und es wurde versucht ein Zugang zu legen (was leider ohne Erfolg endete). Er bekam dann nur Blut abgenommen & der Zugang Morgen wenn er in Narkose ist gelegt. Die Schwestern/Ärzte auf Station alle sehr Lieb. 
Es ist auch alles auf Station vorhanden. Windeln, Glässchen, Milch usw. Man muss wirklich nichts mitbringen. 

Die OP war für den nächsten Tag ca.10Uhr angesetzt.
Ich durfte morgens 4:15 das letzte mal stillen. Morgens kam dann eine Schwester & sagte der OP rief an… wir sollen gegen 9:40 unten im OP Bereich sein… 
Als wir unten im OP-Vorbereitungszimmer ankamen zogen wir Maxim um ( OP Hemd) und er bekam ein ALLES-EGAL LMAA Säftchen. Nun mussten wir zum OP. Dort lief alles leider etwas anders als geplant & wir warteten noch eine gute Stunde bis Maxim von 2 Anästhestisten zur OP geholt wurde ( Maxim war irgendwann nur am heulen… hatten ja Hunger usw). Das „abgeben“ war natürlich der reinste Horror! Es war mittlerweile 11:30Uhr.

Ca.16:15 rief Dr.Engel an. Die OP is planmässig verlaufen. Wir sollen zum OP kommen. Dr.Engel kam dann kurz zu uns & berichtete kurz über die OP. Maxim hat viel Blut verloren bei OP, dadurch auch viel Fremdblut (Bluttransfusion) benötigt. Maxim war aufgrund dessen auch noch paar Stunden nach OP intubiert (beatmet).Um Ca. 17Uhr waren wir dann auf der Intensiv. Auch dort waren alle super lieb und freundlich. Wir fühlten uns bestens aufgehoben.
29.09.2018 gegen Mittag wurde er dann endlich extubiert. Am 30.09.2018 am Vormittag wurde er auf Normalstation verlegt wo wir dann auch noch bis zum 03.10.2018 lagen. Wir waren super super zufrieden mit allem. Dr.Engel ist ein sehr kompetenter, sympathischer Arzt 🙂 er nimmt einem etwas die Angst! Waren insgesamt eine Woche im KH.